Media Office
im gesegneten Land Palästina
| H. 29 Ramadan 1447 | No: 1447/18 |
| M. Mittwoch, 18 März 2026 |
Presseverlautbarung
Alle Moscheen erklingen im Ramadan mit dem Takbīr,
während die Stätte der Nachtreise des Propheten (s) nach ihrer Schließung von Judaisierung und Teilung bedroht ist!
(Übersetzt)
Den Muslimen sind weder Unantastbarkeit noch Verbote geblieben – weder ihr Leben noch ihr Blut, weder ihr Land noch ihr Luftraum –, die nicht tagtäglich von dem Gebilde jener verletzt werden, die den Zorn Allahs auf sich gezogen haben. Es scheint keinerlei Rücksicht mehr selbst auf die heiligsten Stätten im bedeutendsten Monat für die rund zwei Milliarden Muslime zu geben. Unter dem Vorwand des Krieges und im Schutz des Rauchs seiner Flugzeuge, die mit den Angriffen den Himmel über die muslimischen Länder durchziehen – in der Annahme, dies könne die Sicht auf die Verbrechen am Boden verschleiern –, greift es mit seinen unreinen, sündigen Händen rücksichtlos nach der Al-Aqsa-Moschee. Diese ist nun bereits seit dem achtzehnten Tag in Folge geschlossen und stellt eine äußerst dramatische Eskalation in den seit Jahren andauernden Maßnahmen gegenüber der Moschee dar, abgesehen von der Übernahme der Kontrolle über die Moschee und deren Judaisierung.
Während die Minarette in allen Teilen der Welt den Takbīr erschallen lassen und sich die Moscheen im Monat des Fastens – in diesem gesegneten und ehrwürdigen Monat – mit nächtlichem Gebet füllen, verübt die auf Lügen gegründete, unterdrückerische Entität ihr Verbrechen gegen Al-Aqsa und seine Menschen. Sie schließt die Tore der Moschee, zu der die Gläubigen von weither reisen, verwehrt ihnen den Besuch und hält die fastenden Betenden von ihr fern. Sie untersagt das Gebet und den i῾tikāf, unterbricht das Lobpreisen und erstickt den Ruf „Allahu akbar“ in ihr. So verstummt traurig der Ort der Nachtreise und klagt vor Allah über das Unrecht der Unterdrücker und das Schweigen der Zaudernden – und beide sind im Unrecht und in der Schuld einander gleich.
(وَمَنْ أَظْلَمُ مِمَّن مَّنَعَ مَسَاجِدَ اللَّهِ أَن يُذْكَرَ فِيهَا اسْمُهُ وَسَعَىٰ فِي خَرَابِهَا أُولَٰئِكَ مَا كَانَ لَهُمْ أَن يَدْخُلُوهَا إِلَّا خَائِفِينَ لَهُمْ فِي الدُّنْيَا خِزْيٌ وَلَهُمْ فِي الْآخِرَةِ عَذَابٌ عَظِيمٌ)
Und wer ist ungerechter als derjenige, der verhindert, dass in den Moscheen Allahs Seines Namens gedacht wird, und sich um ihre Verwüstung bemüht? Sie sollten sie nur in Furcht betreten. Für sie gibt es im Diesseits Schande, und im Jenseits erwartet sie eine gewaltige Strafe.(2:114)
Dieses verbrecherische Gebilde ist blutdürstig geworden, nachdem es Blut vergossen hat, ohne dass es jemand aufgehalten hätte. Seine Gier nach weiteren Angriffen ist mit jedem neuen Übergriff gewachsen, da ihm niemand Einhalt gebietet. Es hat gesehen, was sich an Feigheit und Verrat seitens der Herrscher in der muslimischen Welt offenbarte. Was also sollte es unter diesen Umständen noch von weiteren Verbrechen gegenüber Al-Aqsa abhalten? Jeder Übergriff wurde zur Vorstufe eines weiteren, bis es schließlich so weit kam, dass die Moschee selbst im gesegneten Monat geschlossen wurde.
Und die Frage ist: Worauf warten die Muslime nach all dem noch? Wie lange soll das Schweigen andauern? Warten sie etwa, bis sich die erste Gebetsrichtung und die zweite Moschee überhaupt in einen Tempel verwandelt, in dem Hörner geblasen werden? Oder warten sie darauf, dass sie zerstört wird, damit sich in ihnen der Eifer für den Glauben regt? Und worauf warten die Armeen? Für welchen Tag wurden Raketen vorbereitet, Panzer in Stellung gebracht und Gewehre geladen, während die Stimme von Al-Aqsa zum Schweigen gebracht wurde, das Gedenken an Allah und die Gebete darin untersagt sind und die Betenden vor ihren Toren drangsaliert werden?
Ist für die Umma Muhammads (s) nicht die Zeit gekommen, die Geschichte von Hattin ein zweites Mal zu schreiben, wo sie sieht, wie diese Unruhestifter aus den Reihen jener, auf denen der Zorn Allahs liegt, einen Kreuzzug in Jerusalem wiederholen – als sie dort die Gebete unterbanden und die Aqsa sogar in einen Stall für ihre Pferde verwandelten? Ist es nicht Zeit für die Umma, aufzubrechen, und sie sind dazu imstande, wo doch die Stätte der Nachtreise ihres Propheten erneut zu ihr ruft – mit einem Appell wie in den Tagen von Hattin: Alle Moscheen sind gereinigt worden, doch ich werde entweiht.
Ist es für sie nicht an der Zeit, um Allahs willen den Zorn zu empfinden, der die Umma alles vernichten lässt, was ihr im Wege steht, bis ihre Aqsa und das gesegnete Land vom Übel des Gebildes des Verderbens gereinigt sind und seine Überheblichkeit beseitigt ist? Ist für ihre Söhne nicht die Zeit gekommen, ihrem Kalifen den Treueeid zu leisten, sich hinter ihm – ob mit leichter oder schwerer Rüstung – zu vereinen, um für Allah, Seinen Gesandten (s) und die Aqsa-Moschee einzutreten, wo doch Allah ihnen den Sieg versprach und dem zionistischen Gebilde mit Zerstörung drohte? Ist es nicht an der Zeit, sich für den dīn und seine Heiligkeiten einzusetzen – in einer Weise, durch die sie Allah unterstützen, sodass Er ihnen beisteht? Und vielleicht wird Allah ihnen allen dies bald erfüllen:
(نَصْرٌ مِّنَ اللَّهِ وَفَتْحٌ قَرِيبٌ وَبَشِّرِ الْمُؤْمِنِينَ)
Hilfe von Allah und ein naher Sieg – und verkünde den Gläubigen (diese) frohe Botschaft. (61:13)
Das Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir im gesegneten Land (Palästina)
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