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H.  16 Dhu al-Qi'dah 1447 No: 1447AH/071
M.  Sonntag, 03 Mai 2026

 

Presseverlautbarung

Was einst hinter vorgehaltener Hand geschah, wird nun unverhohlen zelebriert: Amerikas offene Schurkerei!

(Übersetzt)

US-Präsident Donald Trump erklärte am Freitag in einem Kommentar zur Beschlagnahmung eines Schiffes im Zuge der US-Blockade iranischer Häfen, dass die US-Marine „wie Piraten“ agiert habe. Auf einer Kundgebung in Florida sagte er: „Wir sind auf ihm (dem Schiff) gelandet und haben es übernommen. Wir haben die Fracht übernommen, das Öl übernommen. Es ist ein überaus lukratives Geschäft.“ Unter dem Jubel der Zuhörer fügte er hinzu: „Wir sind wie Piraten. Ja, gewissermaßen sind wir wie Piraten, nur mit dem Unterschied, dass wir keine Spielchen spielen.“ Zuvor hatte sein Kriegsminister Pete Hegseth Mitte April das Vorgehen des Iran in der Straße von Hormus noch als Piraterie bezeichnet und erklärt: Handelsschiffe mit Raketen und Drohnen zu bedrohen, ist ‚Piraterie‘ und ‚Terrorismus‘, keine Kontrolle...

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Amerika im Umgang mit der Welt, und insbesondere mit den islamischen Ländern, strikt nach der Logik der Gewalt und dem Recht des Stärkeren verfährt. Die Trump-Administration hält nichts von kosmetischer Schönfärberei oder politischen Filtern. Vielmehr spricht sie es offen aus und handelt in aller Öffentlichkeit danach: Was sie will, gilt als absolute Wahrheit, und was sie nicht will, als Falschheit – ganz in der Tradition des Pharaos zu seiner Zeit, wie es in den Worten Allahs (t) heißt:

(قَالَ فِرْعَوْنُ مَا أُرِيكُمْ إِلَّا مَا أَرَى وَمَا أَهْدِيكُمْ إِلَّا سَبِيلَ الرَّشَادِ)

Pharao sagte: „Ich weise euch nur auf das hin, was ich sehe, und leite euch nur den Weg des besonnenen Handelns.” (40:29)

Völlig unverblümt bezeichnete Trump das Vorgehen Amerikas als Piraterie – jedoch nicht in der althergebrachten Form, sondern als eine ernsthafte, machtvolle und eklatante Form der Piraterie! Und dies, obwohl Piraterie zumindest in der modernen Welt allgemein als verabscheuungswürdiger Akt verurteilt wird – nicht zuletzt von seinem eigenen Kriegsminister. In seiner grenzenlosen Arroganz und Hybris betrachtet Trump niemanden als ihm ebenbürtig, auch wenn er in der Öffentlichkeit oftmals wie ein Clown auftritt. Die restliche Welt hat in seinen Augen keinerlei Bedeutung.

Trump und seine Regierung sind das reine Produkt der verdorbenen westlichen Werteordnung und ihrer tief verwurzelten kolonialen Kultur. Sie stellen keineswegs eine Anomalie dar, sondern sind vielmehr ein klarer und schamloser Ausdruck ihrer Verdorbenheit und der moralischen Leere ihrer Werte. Lange Zeit hat der Westen diese mit kosmetischer Schönfärberei kaschiert, um sich als eine Zivilisation des Fortschritts und der Entwicklung zu inszenieren. In Wahrheit jedoch handelt es sich um eine Ordnung der Korruption, der Arroganz, des Kolonialismus und des Rückschritts.

Wie dringend bedürfen wir doch der Befreiung vom Kapitalismus und der Loslösung von unserer Abhängigkeit vom kolonialen Westen. Nur so können wir wieder zu einer würdevollen und respektierten islamischen Umma aufsteigen – einer Umma, die von keinem unbedeutenden Wichtigtuer herabgewürdigt werden kann und die kein Feigling anzugreifen wagt, der sich hinter Ozeanen und Tonnen von Sprengstoff versteckt.

Die gesamte Welt bedarf heute dringend einer Lebensordnung des Fortschritts, des Wohlstands, der Wahrheit und der Gerechtigkeit – des islamischen Gesellschaftsmodells. Nur dieses ist in der Lage, den Takt der Welt wieder nach den wahren Maßstäben von Recht und Unrecht auszurichten. Dies lässt sich einzig und allein durch die Errichtung des zweiten rechtgeleiteten Kalifats gemäß dem Plan des Prophetentums verwirklichen. Ein Staat, der den Islam im Inneren anwendet und seine Botschaft aus Licht und Barmherzigkeit in die Welt trägt, um sie so von Trumps Banditentum, der Arroganz Amerikas und allen imperialistischen und unterdrückerischen Mächten zu befreien.

Das Zentrale Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir

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