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Im Namen Allahs des Allerbarmers des Barmherzigen

Nachricht und Kommentar

Dänische Wahlen: Ein weiterer Skandal der Demokratie

Nachricht:

Die Parlamentswahlen in Dänemark sind kürzlich zu Ende gegangen, und wie so oft standen Muslime im Mittelpunkt der politischen Debatten und medialen Kontroversen. Während des gesamten Wahlkampfs der vergangenen Monate wurde deutlich, wie stark sich die Aufmerksamkeit auf Flüchtlinge aus muslimisch geprägten Ländern sowie auf Muslime im Allgemeinen konzentrierte und wie intensiv entsprechende Narrative verbreitet wurden. Begriffe wie „Rückführung“ und „Remigration“ sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil des öffentlichen Diskurses geworden und wurden zunehmend normalisiert.

Kommentar:

Während der Wahlen wurden dänische Politiker von einer Reihe von Skandalen erschüttert. Dazu gehörte unter anderem der eingestandene Kokainkonsum des Vorsitzenden einer der größeren liberalen Parteien, der Liberal Alliance.

Ein weiterer sogenannter Politiker, der durch hetzerische Aussagen gegen Migranten im Allgemeinen und Muslime im Besonderen Tausende persönlicher Stimmen erhielt, war – wie sich herausstellte - in den Handel mit Drogen sowie deren Konsum verwickelt.

Dies kommt zusätzlich zu dem, was inzwischen zum Standardrepertoire westlicher populistischer Wahlkämpfe geworden ist: Lügen, antimuslimische Ressentiments und Rassismus.

Während diese Politiker über die Ausweisung von Straftätern aus dem Land diskutieren, waren ironischerweise mehrere derselben Kandidaten selbst in kriminelle Aktivitäten und Betrugsfälle verwickelt.

Unterdessen wird die bloße Präsenz des Islam und von Muslimen im Land über das gesamte politische Spektrum hinweg breit als Problem diskutiert, und es wird Hass geschürt, um bei einer zunehmend radikalisierten Wählerschaft billige Stimmen zu gewinnen.

Das Vertrauen in das demokratische System befindet sich im gesamten Westen auf einem historischen Tiefstand, und die politischen Systeme sind von Skandalen geprägt. Die westliche Kultur korrumpiert Politik und Politiker, weil materieller Gewinn, Machtpositionen und Ausbeutung im Zentrum stehen. Stimmen und politische Macht werden mit allen verfügbaren Mitteln angestrebt. Unmoral und Betrug in der Politik werden fortbestehen, während die westliche Weltordnung sich von innen heraus selbst zerstört.

Die säkularen Ideale und Systeme des Westens haben versagt und sind nicht einmal in der Lage, ihre eigenen Gesellschaften in eine sinnvolle Richtung zu führen. Die einzige tragfähige Alternative ist das System des Islam und seine Führung, das von der muslimischen Umma weltweit als umfassende Lebensordnung übernommen und getragen werden muss – für alle aufrichtigen Menschen, die nach einem neuen Weg in die Zukunft suchen.

Geschrieben für das zentrale Medienbüro von Hizb-ut-Tarhir
Younes Piskorzcyk
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