- |
بسم الله الرحمن الرحيم
Presseverlautbarung
Europa bangt schon nach nur wenigen Tagen ohne das Öl und Gas der Muslime: Was wird erst geschehen, wenn die islamische Umma erwacht?!
(Übersetzt)
Der französische Wirtschaftsminister Roland Lescure erklärte, die Regierungen könnten erst dann entscheiden, ob sie weitere strategische Ölreserven freigeben, um die durch den Iran-Krieg verursachten Engpässe abzufedern, wenn die voraussichtliche Dauer des Konflikts absehbar sei. Im selben Kontext hatten zuvor iranische Raketenangriffe auf die Gasanlage Ras Laffan in Katar – eines der größten Flüssiggasterminals der Welt – zu einem drastischen Einbruch der britischen Gasreserven geführt. Die Erdgasreserven des Vereinigten Königreichs fielen auf ein kritisches Niveau, das gerade einmal ausreichte, um den Inlandsverbrauch für höchstens weitere 48 Stunden zu decken.
Diese Aussagen und Ereignisse legen ungeschminkt Realitäten offen, die jedem aufmerksamen und wachen Beobachter längst bekannt sind. Es sind jedoch exakt jene Tatsachen, die sowohl die westlichen Herrscher als auch die Machthaber in den islamischen Ländern krampfhaft zu verschleiern versuchen. Ihre größte Furcht ist, dass die Umma diese Fakten erkennen und die bestehenden Verhältnisse radikal umstürzen könnte.
Es ist offensichtlich geworden, wie fragil der Westen in Wahrheit ist und in welch eklatanter Abhängigkeit er von den Muslimen und ihren Ressourcen steht. Großbritannien, die stärkste und kolonialistischste Macht Europas, konnte der Unterbrechung der katarischen Gaslieferungen nicht einmal zwei Tage lang standhalten – ganz so, als sei Katar nichts weiter als ein Vorratstank in Großbritanniens Hinterhof, der ausschließlich dem eigenen Tagesbedarf diene. Gleiches gilt für Frankreich, die zweitstärkste Macht des Kontinents: Seine Funktionäre sprechen von der zwingenden Notwendigkeit, das Ende des Krieges abwarten zu müssen, um überhaupt abschätzen zu können, wie viel Öl aus den strategischen Reserven abgezapft werden darf. Ähnliche Sorgen bei anderen europäischen Staaten sind angesichts ihrer noch schwächeren und verwundbareren Position umso verständlicher. Das Öl und Gas der Muslime sind schlichtweg der tägliche Treibstoff der westlichen Kolonialmächte.
Dies bestätigt unmissverständlich zwei grundlegende Realitäten:
Erstens: Die islamische Umma verfügt über ein strategisches Gut, das sie – sofern es richtig verwaltet wird – in die Lage versetzen würde, die zentralen Säulen des westlichen Wirtschaftslebens maßgeblich zu diktieren. Sie könnte Bedingungen, Verpflichtungen und Konditionen nach ihren eigenen Vorstellungen aufzwingen und dadurch als gleichrangige Macht agieren, anstatt ein bloßer Vasall zu bleiben.
Zweitens: Die Kolonialmächte existieren und überleben allein durch den Reichtum und die Ressourcen der islamischen Länder. Das Rückgrat ihres Wirtschaftslebens hängt vollständig von dem ab, was sie aus den muslimischen Staaten importieren. Dies beschränkt sich keineswegs nur auf Öl und Gas, wenngleich dies die prominentesten Beispiele sind. Es umfasst ebenso Mineralien, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Chemikalien, Düngemittel und unzählige weitere Ressourcen. Dieser Umstand wöge bereits dann schwer, wenn der Westen diese Ressourcen zu ihrem regulären Marktwert erwerben würde. Wie verheerend ist das Bild aber erst, wenn man bedenkt, dass die Kolonialmächte sich diese Ressourcen zumeist zu Spottpreisen aneignen – durch Abkommen, die eher Almosen und Ausplünderung gleichen als einem echten, fairen Handel?
Der Westen ist in Wahrheit zerbrechlich und schwach. Er agiert wie ein Parasit, der sich vom Körper der islamischen Umma ernährt. Seine Staaten stünden in kürzester Zeit vor massiven existenziellen Krisen, würden jene Lebensadern gekappt, die tief in die islamische Welt hineinreichen. Bereits wenige Kriegstage haben diese Realität schonungslos offengelegt, ebenso wie sie den Mythos einer unbesiegbaren westlichen Militärmacht entlarvt haben.
Die islamische Umma besitzt die Ressourcen, die Fähigkeiten und die Armeen, die zwingend erforderlich sind, um sich aus der Abhängigkeit der Kolonialmächte zu befreien und sie auf der internationalen Bühne herauszufordern. Was ihr einzig und allein fehlt, ist ein aufrichtiger Anführer, der ihre Geschicke in die Hand nimmt – ein rechtgeleiteter Kalif, der ihre Fähigkeiten und Ressourcen bündelt, um ihr jene Position der globalen Führung zurückzugeben, die ihr gebührt und die sie bereits über viele Jahrhunderte hinweg innehatte.
(وَإِنَّ جُندَنَا لَهُمُ الْغَالِبُونَ)
Und wahrlich, Unsere Heerscharen sind es, die siegreich sein werden. (37:173)



