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بسم الله الرحمن الرحيم

 

Im Namen Allahs des Allerbarmers des Barmherzigen

Nachricht und Kommentar

Der Rückzug und der Bedeutungsverlust Amerikas unter Trump

Nachricht:

Der Leiter des amerikanischen Zentrums zur Terrorismusbekämpfung erklärte: „Israel ist die eigentliche Gefahr, und Trump hat die Welt in Bezug auf den Iran belogen.“ (Al-Hadath-TV, 19.03.2026)

Kommentar:

Die Stellungnahmen und Einwände gegen die USA und ihre Politik – sowohl aus dem Inneren des Landes als auch seitens westlicher Verbündeter – haben deutlich zugenommen. Die Stimmen wurden lauter, der Ton schärfer und die Kritik ging unter der Amtszeit von Donald Trump weiter als je zuvor, seit die USA sich ab dem Jahr 1991 an die Spitze der internationalen Ordnung gesetzt hatten.

So erklärte etwa der vor wenigen Tagen zurückgetretene Direktor des US-Zentrums zur Terrorismusbekämpfung, John Kent, der aus Protest gegen den Krieg gegen Iran zurücktrat und als Persönlichkeit aus dem inneren Kreis der amerikanischen Entscheidungsträger gilt, dass die der Welt präsentierte Darstellung über die Gefahr Irans irreführend gewesen sei.

Auch ein amerikanischer Senator und Kongressmitglied äußerte sich zu einer geheimen Sitzung mit Donald Trump mit den Worten: „Alles, was Trump sagte, war gelogen. Er brach sein Versprechen, Amerika nicht in einen neuen Krieg zu führen, und zog dennoch in den Krieg. Dann behauptete er, das iranische Atomprogramm ins Visier zu nehmen, obwohl wir wissen, dass Iran nicht über die Fähigkeit verfügt, eine Atomwaffe herzustellen – und er selbst hatte uns im vergangenen Jahr erklärt, dieses Programm zerstört zu haben. Danach sagte er, Iran werde uns mit ballistischen Raketen angreifen, obwohl wir wissen, dass Iran keine ballistischen Raketen besitzt, die die USA erreichen können. Und wir wissen, dass die Entscheidung zum Krieg letztlich von Benjamin Netanyahu ausging, der Trump aufgrund seiner Naivität zu diesem Schritt gedrängt hat

Was die Äußerungen westlicher Führungspersönlichkeiten betrifft, so sagte der französische General Yoko Fleev: „Trump verkauft uns billige Tickets für die Titanic – und ein Bündnis mit Trump gleicht einem Tanz auf der Titanic!“ Damit wollte er zum Ausdruck bringen, dass er nicht in einen Krieg hineingezogen werden wolle, in dem die Vereinigten Staaten selbst unterzugehen drohen.

Auch Edward Davey, der Vorsitzende der Liberaldemokraten im britischen Parlament, erklärte: „Präsident Donald Trump verhält sich wie ein internationaler Gangster.“

Ebenfalls griff der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz die USA an und erklärte, dass man eine Partnerschaft mit China anstrebe und er nach China reisen werde.

Zudem warnte der kanadische Premierminister vor einer Krise in der Straße von Hormus und bezeichnete sie — sowohl wirtschaftlich als auch im Energiebereich — als katastrophal für die Welt.

All diese Stellungnahmen erfolgten ein bzw. zwei Tage nach der Pressekonferenz von Donald Trump mit dem irischen Premierminister am 17.03.2026. Dabei wirkte Trump unkonzentriert und widersprüchlich in seinen Aussagen, was durchaus den Eindruck vermittelte, dass es ihm an grundlegenden Eigenschaften eines Politikers fehlte. Während er einerseits erklärte, er habe im Iran „alles zerstört“, einschließlich der Armee, sagte er in derselben Sitzung, er habe nicht erwartet, dass der Iran die Golfstaaten angreifen würde. Außerdem erklärte er, er wolle die Insel Kharg nicht angreifen, ebenso wenig das iranische Stromnetz, und dass die Operationen sehr bald enden würden — ein Zeitraum, den er auf vier bis sechs Wochen festlegte.

Während er den verbündeten NATO-Staaten vorwarf, nicht auf den Hilferuf zur Öffnung der Straße von Hormus reagiert zu haben, erklärte er zugleich, dass man von niemandem Hilfe brauche.

Es bleibt festzuhalten, dass die USA seit ihrem Einmarsch in den Golfraum von einem Misserfolg zum nächsten taumeln. Vielleicht handelt es sich dabei sogar um die größte Niederlage überhaupt – eine, die sie dazu zwingen wird, sich dauerhaft auf die westliche Hemisphäre zurückzuziehen, so Allah will. Dadurch würden sich die internationalen Machtverhältnisse grundlegend verschieben, insbesondere durch das Ende der Vorherrschaft Amerikas und des Westens über unsere Länder.

O ihr Muslime: Ihr seid die beste Gemeinschaft, die je für die Menschen hervorgebracht wurde. Allah hat euch zu Statthaltern auf dieser Erde gemacht — vergesst daher nicht eure Aufgabe, für die ihr hervorgebracht wurdet: den Ruhm dieser Umma wiederherzustellen, Gerechtigkeit zu etablieren und die Botschaft erneut in die Welt zu tragen, nachdem ihr ihre Autorität wiedererrichtet habt. Dies kann jedoch nur durch beharrliche und unermüdliche Anstrengungen der Bewussten erreicht werden, durch fortwährende Arbeit bei Tag und Nacht sowie durch die Interaktion mit der Umma und den Trägern der Macht, um dieses Ziel zu verwirklichen und ihm Geltung zu verschaffen.

(فَلَا تَهِنُوا وَتَدْعُوا إِلَى السَّلْمِ وَأَنتُمُ الْأَعْلَوْنَ وَاللَّهُ مَعَكُمْ وَلَن يَتِرَكُمْ أَعْمَالَكُمْ)

Seid also nicht schwach und ruft nicht zum Frieden auf, während ihr überlegen seid; denn Gott ist mit euch, und Er wird euch eure Taten nicht schmälern. (47:35)

(وَقُلِ اعْمَلُواْ فَسَيَرَى اللّهُ عَمَلَكُمْ وَرَسُولُهُ وَالْمُؤْمِنُونَ)

Und sag: Handelt! Dann wird Gott euer Handeln sehen, ebenso Sein Gesandter und die Gläubigen. (9:105)

Geschrieben für das zentrale Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir
Muhammad al-Hamdani – Wilaya Irak
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