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Zentrales Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir

H.  16 Sha'aban 1447 No: 1447AH/049
M.  Mittwoch, 04 Februar 2026

Presseverlautbarung

Tausenden afghanischen Kindern droht der Kältetod durch eisige Temperaturen – nur das Kalifat kann ihnen Schutz und Unterstützung bieten

(Übersetzung)

Am 26. Januar berichtete Save the Children, dass starke Schneefälle und eisige Temperaturen im Osten Afghanistans die Gesundheitsrisiken für Tausende von Kindern verschärfen. Diese leben fünf Monate nach einem verheerenden Erdbeben in der Region immer noch in provisorischen Zelten. Nach Angaben der Vereinten Nationen leben seit dem Erdbeben im August letzten Jahres noch immer rund 5 700 Familien in provisorischen Lagern in den Provinzen Kunar und Nangarhah, wo sie nur mit Plastikplanen vor starkem Schneefall, eisigen Winden und sinkenden Temperaturen geschützt sind. Am 22. Januar erklärte UNICEF, dass 270 000 Kinder im Osten Afghanistans einem hohen Risiko ausgesetzt sind lebensbedrohliche Krankheiten zu bekommen. Sie warnten, dass eine längere Aussetzung gegenüber Kälte und feuchten Bedingungen das Risiko für Unterkühlung erhöht. Außerdem steigt die Gefahr von Atemwegsinfektionen, darunter Lungenentzündung, sowie anderen vermeidbaren Krankheiten. Der anhaltende Regen und Schneefall im Land haben die Ernährungskrise weiter verschärft. Besonders betroffen sind Familien, die für ihre Nahrungsversorgung auf Landwirtschaft angewiesen sind. Die UN‑Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation warnte, dass die Wetterbedingungen die Ernährungsunsicherheit der Bevölkerung weiter verschlimmern werden. Nach Angaben von UNICEF leiden bereits 3,5 Millionen Kinder in Afghanistan an akuter Mangelernährung.
Davon sind 1,4 Millionen einem besonders hohen Sterberisiko ausgesetzt. Diese Krise wird durch den wirtschaftlichen Zusammenbruch und den Rückgang internationaler Hilfe verursacht. Dadurch sind Millionen von Kindern dringend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

Die Tatsache, dass tausende Kinder in Afghanistan an Kälte zu sterben drohen und Millionen weitere an Hunger, ist beschämend und unverzeihlich. Dies geschieht trotz der Tatsache, dass die muslimischen Länder über großen Reichtum, Nahrung und Ressourcen verfügen, die Schutz und Hilfe ermöglichen könnten. Diese traurige Realität ist eine direkte Folge davon, dass die muslimische Welt in schwache Nationalstaaten zerrissen wurde. Dies geschah durch den Verlust des Kalifats, also des Systems, das die muslimischen Länder zu einem starken politischen, wirtschaftlichen und militärischen Staat vereinte. Diese Tragödie zerstörte die Einheit der muslimischen Umma. Muslime in einem Land wurden von Muslimen in anderen Ländern isoliert und im Stich gelassen. Sie mussten Naturkatastrophen allein bewältigen oder sind Genozid, Besatzung und massiver Unterdrückung ausgeliefert.
Gleichzeitig ignorieren Regierungen in anderen muslimischen Staaten ihr Leid. Sie verweigern Hilfe, weil sie diese Menschen als Fremde in fremden Ländern betrachten und nicht als ihre Brüder im Islam. Dies trotz der Aussage Allahs (st):﴿إِنَّ هَذِهِ أُمَّتُكُمْ أُمَّةً وَاحِدَةً وَأَنَا رَبُّكُمْ فَاعْبُدُونِ„Gewiss, diese ist eure Gemeinschaft, eine einzige Gemeinschaft, und Ich bin euer Herr; so dient Mir!“ [Al-Anbiya: 92].

Anstatt ihren Reichtum und ihr Militär einzusetzen, um ihren muslimischen Brüdern in Zeiten der Not zu helfen oder sie zu verteidigen, nutzen diese Nationalstaaten ihre Ressourcen oder Armeen, um Muslime in den Nachbarländern zu bekämpfen, wie beispielsweise bei den Zusammenstößen zwischen Afghanistan und Pakistan. Oder sie führen Kriege gegen ihre muslimischen Brüder, um nationale Interessen zu verfolgen oder die politischen Ziele westlicher Kolonialmächte zu erreichen, wie im Falle Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate im Jemen und im Sudan, obwohl der Prophet (saw) gesagt hat: «الْمُسْلِمُ أَخُو الْمُسْلِمِ لَا يَظْلِمُهُ وَلَا يَخْذُلُهُ وَلَا يَحْقِرُهُ»„Ein Muslim ist dem anderen Muslim ein Bruder. Er tut ihm kein Unrecht, er überlässt ihn nicht (in der Not) und er schaut nicht auf ihn herab.“

Deshalb liegt die Lösung für die verzweifelte Lage der Kinder in Afghanistan und in anderen Ländern der muslimischen Welt nicht nur in Wohltätigkeit oder der Forderung nach mehr finanzieller Hilfe von westlichen Regierungen oder deren Institutionen wie der UNO oder USAID. Dies verstärkt nur unsere Abhängigkeit von ausländischen Institutionen zur Lösung unserer Probleme als muslimische Umma und macht uns anfällig für Manipulationen sowie für Sanktionen und Vernachlässigung aufgrund politischer Interessen. Vielmehr besteht sie darin, unsere Länder, unseren Reichtum, unsere Ressourcen und unsere Armeen wieder unter der islamischen Herrschaft, dem Kalifat gemäß dem Prophetentum, zu vereinen. Es war diese Einheit der muslimischen Umma, die unter diesem Staat geschaffen wurde, die es Omar (ra), dem zweiten Kalifen des Islam, ermöglichte, große Mengen an Lebensmitteln aus Ägypten zu transportieren, um eine Hungersnot in Medina zu lindern, indem er einen Kanal wiederbelebte, der den Nil mit dem Roten Meer verband und so effiziente Hilfslieferungen ermöglichte, um den Hunger seines Volkes zu lindern. Denn nur durch die Errichtung des Kalifats können der Schutz, die Einheit und der Wohlstand, die allein durch das islamische System geschaffen werden, in unsere Länder zurückkehren.

Frauenabteilung
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